
Wie beurteilt Johannes Lichdi den 13. Februar? Darüber spricht er in einem Interview am 18.2. 2012
Achtung, keine MPEG-Datei! Programm zum Anhören kostenlos unter www.videolan.org
Unter das Motto "Aller guten Dinge sind drei! BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist" stellt das Bündnis Dresden Nazifrei seinen Aufruf, auch 2012 die Naziaufmärsche rund um den 13. Februar zu verhindern. Johannes Lichdi gehört zu den Erstunterzeichnern und wirbt um weitere Unterstützung.
Die GRÜNE Fraktion im Landtag fordert in einem Antrag die "Entwicklung und Umsetzung eines gegenüber Anti-Nazi-Protesten versammlungsfreundlichen Konzeptes". Der Antrag wird unter TOP 6 in der Plenarsitzung am 26. Januar 2012 behandelt.
Darin heißt es: "Der in der Presse zitierte Aufruf des Ministerpräsidenten, an den Anti-Nazi-Protesten in Dresden teilzunehmen, ist zu begrüßen. Er reicht jedoch nicht aus. ...
Für die Öffentlichkeit bleibt weiterhin unklar, wo und wann die Gegenproteste, insbesondere auch die vom Runden Tisch bei der Oberbürgermeisterin der Stadt Dresden unter der Moderation von Frank Richter verabredete zentrale Demonstration, stattfinden und wie konzeptionell ein Protest in Hör- und Sichtweite der Nazidemo sichergestellt wird. Die fehlenden Informationen führen zu Verunsicherungen und sind einer breiten öffentlichen Mobilisierung nicht unbedingt förderlich.
Menschen, die sich im vergangenen Jahr dazu entschlossen hatten, mit einer – auch nur zeitweisen – Platzbesetzung der Kreuzung Reichenbachstraße/Löfflerstraße friedlich ein aktives Zeichen gegen Nazi-Aufmärsche zu setzen, wurden in der Folge von Politikern der CDU und FDP massiv kriminalisiert, als Extremistinnen und Extremisten diffamiert und sehen sich aktuell Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ausgesetzt.
Nach Auffassung der GRÜNEN Fraktion sind Platzbesetzungen von friedlichen Demonstranten nicht per se Straftaten. Eine entsprechende Einordnung durch Polizei- und Ordnungsbehörden verkennt, dass auch diese Form des Protestes vom Schutzbereich der Versammlungsfreiheit umfasst sein kann und Konflikte mit anderen Versammlungen im Wege der „praktischen Konkordanz“ im Einzelfall aufgelöst werden müssen."
Die Äußerungen von Polizeipräsident Noll gegnüber der Presse hatten misstrauisch gestimmt. Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll setzt im Februar 2012 weiter auf die Auswertung von Handydaten DNN-online 19.1.2012
Versammlungen um den 13. Februar in Dresden - Vorfeldmaßnahmen der Polizei
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 11.01.2012 Drs 5/7925
Frist SReg: 09.02.2012
Versammlungen und Aufzüge vom 11. bis 19. Februar 2012 in Dresden - Aktualisierung Januar 2012
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 11.01.2012 Drs 5/7924
Frist SReg: 09.02.2012
Versammlungen und Aufzüge vom 11. bis 19. Februar 2012 in Dresden
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 06.12.2011 Drs 5/7660
Kurze Auseinandersetzung zwischen Polizei und Linken nach der Nazifrei-Demo in Dresden DNN online 18.2.2012
Dresdner haben "das Recht, sich auf die Straße zu setzen" Deutschlandradio Kultur Interview 13.2.2012
Neonazis rüsten zum Fackellauf durch Dresden SPIEGEL online 13.2.2012
Der Tag der großen Rätsel Die Zeit online vom 8.2.2012
Nicht schon wieder abhören taz vom 2.2.2012 Nicht schon wieder abhören
Alle Jahre wieder MUT gegen rechte Gewalt 1.2.2012
Scharfe Kritik von Grünen und Linken an Äußerungen von Dresdner Polizeichef DNN-online 20.1.2012
Neonazis und Gegendemonstranten planen Veranstaltungen in Dresden dapd / Freie Presse 5.1.2012