Johannes Lichdi, MdL

Seite: Erzgebirgskreis
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Datum: 18.05.2012

"Windkraftnutzung im Erzgebirge - (k)ein Tabu"

Noch vor zwei Jahrzehnten ahnte kaum jemand, welche Bedeutung die Windkraft angesichts von Klimawandel und nuklearen Katastrophen für unsere Energieversorgung erlangen würde – jedoch auch nicht, dass diese erneuerbare Energieform die öffentliche Meinung einmal derart polarisieren würde.

Aus diesem Grund luden die erzgebirgischen GRÜNEN am Montag, den 19. September, nach Olbernhau in den Kupferkeller des Hotels „Saigerhütte“ zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Windkraftnutzung im Erzgebirge – (k)ein Tabu?“ ein.
 
Im fachpolitischen Gespräch diskutierten der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Johannes Lichdi, der Landesgeschäftsführer des BUND, Wolfgang Riether gemeinsam mit mehr als 20 interessierten Bürgern, Vertretern aus Initiativen und lokaler Wirtschaft und Kommunen über das Für und Wider der Windkraftnutzung im Erzgebirge.

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Veranstaltung und Mahnwache mit dem Landtagsabgeordneten Lichdi: „Das Ende des Atomzeitalters“ am 13. April

Unter dem Titel „Das Ende des Atomzeitalters - 25 Jahre Tschernobyl - Fukushima jetzt“ fand am 13. April 2011 eine Veranstaltung mit Johannes Lichdi im GRÜNEN Bürgerbüro in Schwarzenberg statt.

Zunächst wurde der Dokumentarfilms "Verseuchtes Land - Die Atomfabrik Majak" gezeigt und anschließenden vor dem Hintergrund der jüngsten Atom-Katastrophe in Japan über die Risiken der Atomkraft diskutiert.

Der Dokumentarfilm:

Der umstrittene Atommüll-Transport aus dem Zwischenlager Ahaus nach Russland ist vorerst gestoppt. Insgesamt sollten 951 Brennelemente, die ursprünglich aus einem DDR-Forschungsreaktor stammen, in das russische Atomkombinat „Majak“ (Leuchtturm) gebracht werden.

Das Gebiet um die radiochemische Fabrik „Majak“ soll noch stärker radioaktiv verstrahlt sein als Tschernobyl, wo es 1986 zum Gau gekommen war. Durch zahlreiche Unfälle und das wiederholte Freisetzen von Radioaktivität wurden in den vergangenen Jahrzehnten 272.000 Menschen hohen, gesundheitsschädlichen Strahlungen ausgesetzt. Die Region gilt heute als eines der am stärksten verstrahlten Gebiete weltweit. Dennoch werden noch immer radioaktive Brennstäbe nach „Majak“ gebracht. Weiterhin verseuchen die radioaktiven Abwässer aus der Anlage die Umwelt.

Der ergreifende Dokumentarfilm „Verseuchtes Land – die Atomfabrik Majak“ der Nichtregierungsorganisation "Greenworld" aus St. Petersburg zeigt die Situation heute und stellt die betroffenen Menschen in den Mittelpunkt. „Majak“ zeigt, wie menschenverachtend es ist, weltweit auf eine lebensgefährliche Technologie wie die Atomkraft zu setzen.


Weitere Aktivitäten von Johannes Lichdi hier vor Ort in der 4. Wahlperiode

www.gruene-erzgebirge.de
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