Sächsischer Energiedialog: Wie geht es weiter mit Klimaschutz?
Zahlreiche Stellungnahmen zum Diskussionspapier: "GRÜNE Eckpunkte für die Energiewende in Sachsen"von Bürgern, Unternehmen, Verbänden und Wissenschaftlern haben uns erreicht. Dabei haben sich Schwerpunkte herauskristallisiert, die kontrovers diskutiert werden. Wir wollen den Dialog mit einer Fachgesprächsreihe fortsetzen. Im Laufe dieses Prozesses soll ein Energiekonzept für Sachsen entstehen.
Ort: Saal 3 im Neubau Sächsischer Landtag, Bernhard-von-Lindenau-Platz 1, Dresden
Beginn: 16:00 Uhr
Themen und Termine:
- 06.09.2011 - Versorgungssicherheit: Welche Anreize braucht es für Energiespeicher?
- 29.09.2011 - Nachhaltigkeit: Markt für Energieeffizienz schaffen!
- 06.10.2011 - Bürgerenergie: Dezentrale Energieversorgung als Chance für Kommunen?
- 02.11.2011 - Bürgerakzeptanz: Netzausbau - Kosten und Bürgerbeteiligung.
- 08.12.2011 - Wirtschaftlichkeit: Energiewende – steigende Strompreise als Wettbewerbsnachteil für sächsische Unternehmen?
Einladungsflyer mit Referenten
Ein wichtiger Hinweis zur Teilnahme: Von der Landtagsverwaltung wird eine komplette Teilnehmerliste erwartet. Um Probleme beim Einlass in den Landtag zu vermeiden, ist deshalb eine schriftliche Anmeldung notwendig.
Diskussionspapier: GRÜNE Eckpunkte für die Energiewende in Sachsen
Zum Tschernobyl-Gedenktag am 26. April hatte Johannes Lichdi ein Diskussionspapier zur Energiewende in Sachsen vorgestellt, das auf die neuen Rahmenbedingungen eingeht. Er sagt dazu:
Nach der Katastrophe von Fukushima scheint die Bundesregierung mit dem Ausstieg aus der Atomkraft und den Einstieg in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien ernst zu machen. Die Atomlobby schlägt mit falschen Schreckensmeldungen von unbezahlbaren Strompreisen, "verspargelten" Landschaften und Atomimporten aus AKWs aus Frankreich und Tschechien ihre letzte Schlacht. Die Bundesregierung ergreift jedenfalls Initiativen zum Ausbau der Erneuerbaren, zum Netzausbau und zur Speicherforschung.
Sachsen dagegen verharrt in den alten Gräben einer anachronistischen Braunkohlepolitik. Der Freistaat muss aufpassen, dass er nicht den Zug verpasst. Daher habe ich mich bemüht, die nächsten Aufgaben für die sächsische Landespolitik zu beschreiben.
Er rief zur Diskussion auf. Stellungnahmen an Jan Stoye oder Johannes Lichdi.
Das Diskussionspapier: "GRÜNE Eckpunkte für die Energiewende in Sachsen"
Klimaschutz & Energiepolitik:
- Aktuelle und zukünftige Mittelausstattung des Maßnahmebereichs "Energie und Klimaschutz" (RL EuK)
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 23.02.2010 Drs 5/1459 Abbau paralleler Leitungskapazitäten der Gas- und Fernwärmeversorgung von Stadtwerke
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 02.03.2010 Drs 5/1540
Mehr zu Klimaschutz & Energiepolitik
aus der 4. Wahlperiode
Ein Aufsatz: Atomausstieg bedeutet keine Renaissance der Braunkohle
Was besagt der "6-Punkteplan für eine beschleunigte Energiewende" der Bundesregierung? Wie reagiert die sächsische Landespolitik? Was sind die drei GRÜNEN Eckpunkte für eine Energiewende in Sachsen? [mehr]
Argumentationshilfe Strompreise zum Download
Pressemitteilungen zum Thema:
PM 2011-349: Entwurf eines Energie- und Klimaschutzprogramms - GRÜNE: Enttäuschend!
Presseecho:
Staatsregierung will mit Energie- und Klimaprogramm punkten (Freie Presse vom 25. Oktober 2011)
Klimaschutz in Sachsen muss warten (MDR vom 26. Oktober 2011)
Energie- und Klimaprogramm schon jetzt Zankapfel (Sächsische Zeitung vom 25. Oktober 2011)
