Atomenergie ist nicht nur lebensgefährlich und teuer, für das Problem der Terrorgefahren gibt es ebenso keine Lösung wie für die Endlagerung des strahlenden Atommülls. Atomkraft als wirksames Mittel gegen den Klimakollaps ist eine gefährliche Illusion. Atomkraftwerke tragen weltweit gerade einmal zu 2,5% zur Deckung des Energiebedarfs bei. Tendenz: Rapide sinkend! Wenn man in Deutschland die CO2-Emissionen durch Atomkraft senken wollte, müsste man über 50 neue AKW bauen. Völlig irrwitzig!
Auch Atomstrom verursacht erhebliche Mengen CO2 vor allem durch den energieintensiven Abbau von Uran. Die Klimabilanz verschlechtert sich noch, da Atomkraft keine nutzbare Wärme liefert, so dass zusätzlich CO2-emittierende Heizungen betrieben werden müssen. Ein Strom- und Wärme lieferndes Gas-Heizkraftwerk belastet das Klima weit weniger als ein Atomkraftwerk, von der fast CO2-neutralen Energieproduktion der Erneuerbaren Energien ganz zu schweigen.
Und: Wenn die Atomkraftwerke länger laufen, behindern sie dringend notwendige Investitionen in moderne Technologien und erneuerbare Energien, weil es für die Energiekonzerne attraktiver ist, Milliardengewinne mit alter, abgeschriebener Technologie zu machen, als in neue zu investieren.
weitere Infos:
Atomenergieseite von Johannes Lichdi
Energie 2.0 - Reader der Grünen Bundestagsfraktion
Restrisiko - Zusammenfassung
Broschüre von Rebecca Harms (MdEP)