Johannes Lichdi, MdL

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Datum: 22.05.2012
Donnerstag, 27. April 2006

20 Jahre Tschernobyl

Johannes Lichdi im Podium mit Johannes Gerlach (SPD) , Peter Patt (CDU) und Manfred Hastedt (Chemnitzer Agenda 21), 26. April, Chemnitz, Haus Tietz

Johannes Lichdi im Podium mit Johannes Gerlach (SPD), Peter Patt (CDU) und Manfred Hastedt (Chemnitzer Agenda 21)

Am 26. April 2006 - 20 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl diskutierte Johannes Lichdi mit weiteren Mitgliedern des Landtages über pro und contra der Atomkraftnutzung. Cirka 80 Chemnitzerinnen und Chemnitzer besuchten die Veranstaltung im Haus Tietz, zu der die Lokale Agenda 21 eingeladen hatte.

20 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl ist die Atomenergie wieder verstärkt in der Diskussion. Steigende Ölpreise und ein galoppierender Klimawandel zählen zu den Argumenten, die zu ihren Gunsten ins Feld geführt werden. Diese neuerliche Atomdebatte war Grund genug, sich genauer mit der Atomenergie zu beschäftigen. Haben sich die Argumente von 1986 erledigt oder sind sie auch heute noch aktuell? Was spricht für eine Kernenergienutzung, was dagegen?

Zunächst referierte Peter Diehl vom World Information Service on Energy über Uranabbau und Umweltfolgen, über Uranvorräte und deren Reichweite sowie über Atomenergie und Klimaschutz.

In der anschließenden Podiumsdiskussion stellten sich die Landtagsabgeordneten Johannes Gerlach (SPD), Peter Patt (CDU) und Johannes Lichdi (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) u.a. auch den Zuschauerfragen und -meinungen.

Johannes Lichdi erläuterte den Anwesenden die grüne Forderung zur Streichung der Zukunftsoption für Kernkraft aus dem Energieprogramm des Freistaates.

Siehe auch: Parlamentarische Aktivitäten im Sächsischen Landtag zum Thema Atomkraft