Lichdis Rede bei der LINKEN
Thema war der Leitantrag „Eckpunkte zur Energiestrategie der LINKEN Sachsen“. Er lobte: "... Ihr Antrag ist von einer Problemanalyse und einem Lösungsweg geprägt und getragen, den wir GRÜNE wie die Ökologiebewegung ausdrücklich teilen."
Er erinnerte: "Der Wiedereinstieg in die Braunkohlewirtschaft nach der Abschaltung der ineffizienten Kraftwerke nach 1990 war eine der fundamentalen Fehlentscheidungen der Ära Biedenkopf. Damals haben nur wir GRÜNE mit Klaus Gaber an der Spitze und einsam Johannes Gerlach bei der SPD ihre Stimme dagegen erhoben."
Er betonte: "... eine Zusammenarbeit mit einer politischen Kraft, die den Klimawandel leugnet und gegen die Erneuerbaren arbeitet, ist für uns GRÜNE nicht vorstellbar."
Er kritisierte: "... die 30 Jahre für einen Braunkohleausstieg bis 2040, die sie vorsehen, sind viel zu lange!" Und: "Sie wollen im Jahr 2050 in Sachsen die Vollversorgung mit Erneuerbarem
Strom erreichen. Wir GRÜNE wollen dieses Ziel deutschlandweit bereits im Jahr 2030 erreichen." Die Verbindung zwischen den Erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung im Leitantrag der LINKEN Sachsen sei falsch.
Die Tatsache dieser Einladung hatte in der Presse Aufsehen errregt, die Lichdi gleich zu Beginn zerstreute. Mehr dazu in der ganzen Rede.
Auswahl aus dem Presseecho
- Energiepolitik als Basis für rot-rot-grüne Zukunft? MDR vom 13.11.2010
- Sachsens Linke beschließen neues Energiekonzept und bekommen die Leviten gelesen (Dresdner Neueste Nachrichten vom 15.11.2010)
- Premiere: Grünes Gastspiel bei den Linken (Sächsische Zeitung vom 15.11.2010)
